IW Hochzeitsfotografie: Tipp: Warum nicht eine freie Trauung?

Standesamtlich oder kirchlich – konventionell oder ausgefallen?

Grundvoraussetzung für den rechtlichen Bestand einer Ehe ist der Besuch des Standesamtes. Ob man sich danach auch noch kirchlich trauen lässt oder lieber einen freien Theologen beauftragt, bleibt jedem Brautpaar selbst überlassen. Ohne Standesamt geht es in Deutschland nicht. Nur wenn man vor einem Standesbeamten „Ja“ zueinander gesagt hat, gilt man offiziell als Ehepaar. Das Aufgebot muss bestellt werden, um im Standesamt die Eheschließung vollziehen zu können. Es gibt Standesbeamte, die das wirklich klasse machen. Manche lesen leider nur ab und man ist froh, wenn alles kurz und schmerzlos vorbeigeht. Es gibt aber auch gute Alternativen.

In Augsburg kann zum Beispiel von April bis Oktober an jedem dritten Donnerstag im Monat auch im Botanischen Garten geheiratet werden. Hier gibt es einen kleinen Seminarraum, der direkt in den schönen Botanischen Garten führt. Und wem das noch zu normal ist, der kann sich auch an einem Strand trauen lassen. Die Gemeinde Uplengen in Ostfriesland traut auch in einer alten Mühle, in Berlin finden Trauungen auf dem Fernsehturm, in der S-Bahn oder sogar im gläsernen Aufzug des Sea Life-Aquariums statt. Wer es lieber romantisch und lichtarm mag, ist in der Saalfelder Feengrotte richtig aufgehoben. Eine standesamtliche Trauung muss also nicht immer langweilig sein.

Kirchlicher Segen

Neben dem offiziellen Teil der Eheschließung sollte man auch über den Gottes Segen nachdenken. In Deutschland muss man nicht kirchlich heiraten. Wobei kirchlich auch hier nicht unbedingt dafür steht, dass man auch wirklich in einer Kirche „Ja“ sagen muss. Denn die Kirche richtet sich immer öfter nach den Wünschen der Brautpaare und ermöglicht den göttlichen Segen zum Beispiel auch unter Wasser – ja, es gibt tatsächlich Taucher-Hochzeiten, wie diverse Medienberichte belegen – zwischen Himmel und Erde in einem Heißluftballon oder aber auf einer bunten Blumenwiese, an einem Strand oder auf einer Waldlichtung. Hier sind der Phantasie kaum Grenzen gesetzt.

Freie Trauungen

Viele Paare sind konfessionslos oder aus der Kirche ausgetreten, wünschen sich aber trotzdem gerne eine feierliche Zeremonie. Hier bietet sich eine freie Trauung an. Es gibt wohl kaum etwas Persönlicheres als eine Hochzeit. Und unter „Traumhochzeit“ versteht jeder etwas anderes. Warum also nicht die individuellen Wünsche in die Realität umsetzen? Auch freie Theologen gestalten die Hochzeits-Zeremonie ganz individuell nach den Vorstellungen der Brautpaare. Sie kommen an den Ort der Wahl – ob auf dem Gipfel eines Berges, zu der alten Eiche im Tal oder zur Mühle unten am Fluss. Auf Wunsch werden hier auch religiöse Formeln und Rituale eingebaut. Einer tollen Hochzeitszeremonie steht also nichts mehr im Weg. Gesagt sei auch, dass sich eine freie Trauung natürlich viel mehr an die eigenen Wünsche anpassen lässt, als z.B. eine kirchliche Trauung.

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